In den 50er Jahren macht sich in der Landeshauptstadt ein eindeutiger sozialer und wirtschaftlicher Aufwärtstrend bemerkbar. Vor allem im sozialen Wohnbau entstanden sehr viele Projekte. In den Gegenden, die durch Bombenabwürfe besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden, entstanden Paradebeispiele der Architektur dieser Zeit wie das Kurhaus oder das Hotel Europe.

Die Entwicklung Salzburgs zur Kulturmetropole wurde nach dem Krieg fortgesetzt. Nicht nur im Bereich der Salzburger Festspiele, die durch den Bau des Großen Festspielhauses weitere Kapazitäten erhielten, konnte man punkten. Salzburg wurde auch von der leichten Muse entdeckt. Allen voran wuchs mit dem Musicalfilm „The Sound of Music“ in den 60er Jahren ein eigener Tourismuszweig. Viele deutschsprachige Filme wie „Im Weissen Rössl“ oder „Saison in Salzburg“ unterstrichen das Bild der Stadt Salzburg als Tourismusmagnet in den Köpfen der Besucher.

Die Erhebung des Mozarteums zur Hochschule und die Weiterentwicklung Salzburgs als international besuchte Universitätsstadt mit mittlerweile wieder allen Fakultäten und einem aufstrebenden Kongresswesen konnte die viertgrößte Stadt Österreichs auch im Bildungsbereich zum Magneten machen.

Um den historischen Kern der nunmehrigen Festspielstadt nicht einer 100%igen Modernisierung zu überlassen, wurde 1967 das Gesetz zum Schutz der Salzburger Altstadt erlassen. Daraus entwickelten sich eine stetig wachsende Fußgängerzone, ein rigoroser Denkmalschutz und die Erklärung zum UNESCO Weltkulturerbe im Jahre 1997 – mittlerweile beschützt durch zahlreiche automatische Poller.

Die Übernachtungszahlen sind bis heute fast ununterbrochen gewachsen. Im Jahr 2012 hatte die Stadt Salzburg bereits 2.486.562 Nächtigungen zu verzeichnen. Das sind ca. 6.800 pro Tag oder fast 17 Male so viele Nächtigungen als Einwohner. Das große Heer der Tagesgäste, das die Mozartstadt besonders in den Sommermonaten und in der Adventzeit bevölkern ist dabei noch gar nicht mitgerechnet.

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